Mittwoch, 28. Januar 2009

Diskriminierung im Wahlkampf

Jaha, der feine Herr lässt ma wieder von sich hören. Wie bei den meisten meiner Blog-Freunde, is es in letzter Zeit sehr still um diese Seite geworden. Aber ab und an lässt man gerne was von sich hören und heute nehme ich die Tasten wieder in die Hand...
Die vorletzte Uniwoche is angebrochen und die Kurse neigen sich dem Ende bzw. die ersten haben schon auf gehört und so fängt der Student an sein Leben zu leben (nächste Woche is das Semesterabschlussessen mit Julian, eventuell gibts dann einen kleinen Semesterrückblick...). Doch kurz bevor das laufende Semester sich verabschiedet, geht es in der Uni noch einmal heiß her: Die Studierendenparlamentswahlen stehen an. Das bedeutet, das die komplette Uni, innen wie außen, in einem Meer von mehr oder minder gutgemachten Wahlkampfplakaten versinkt. Die Hochschulgruppen buhlen um die Gunst der Studenten. In diesem Jahr besonders beliebt sind Plakate mit Simpsonsmotiven und dazu "flotten" Sprüchen, aber auch minimalistische Plakate a la Obama sind vertreten. Besonders verwunderlich ist das sich eine neue Gruppe TuWas zusammen geschlossen hat, in der der Finanzreferent, der mitverantwortlich für den -240.000 € Mensaparty-Flop (ich denke das Thema über die Ruhr-Uni bekannt is) verantwortlich is. Bei solchen Leuten hört das Thema zweite Chance schon vor dem Gedanken daran auf. Ich denke das man Leuten, die die Finanzen einer Uni bzw. Studierendenschaft so freudig ins Minus reitet, nicht mal einen Gedanken verschwenden sollte, geschweige denn sind sie das Papier wert auf dem sie gedruckt sind (auch wenn sie auf dem Din-A3 Wahlzettel mit ihrem Namen einen kleinen Paltz einnehmen). Der Verbot von Gruppen sollte hier schon angedacht werden oder zumindest die Sperrung bestimmter Personen (Meinungsfreiheit hört da auf wo offensichtlich Schindluder mit dem hart erarbeiteten Geld der Studenten betrieben wird). Naja über dieses Thema kann man sich oft genug aufregen, aber solche Typen haben genug Honig am Arsch das sie zumindest von ein paar Bienen gewählt werden.
Nun zu meiner persönlichen Begnung mit billigem Wahlkampf: Wenn Glühwein, Kakao oder Kuchen/Waffeln verteilt werden, findet sicher jeder etwas, was er mag und warum sich nich den Bauch vollschlagen und vom Wahlkampf porfitieren. Doch wenn die werten Mitglieder der Jusos (ehem. Rubrosen und mitverantwortlich für die Mensaparty) sich die Mühe machen morgens um kurz nach 8 Kaffee auf der Unibrücker verteilen (im formschönen Pappbecher mit Jusos-Aufkleber), dann sollten sie sich doch wenigstens auch die Mühe machen für die Nichtkaffetrinker bereitzustellen (es muss ja nich unbedingt Tee sein). Das is eine Diskriminierung! Wenn man Wahlkampf betreibt, dann doch für alle!?! Natürlich hätten sie trotzdem nicht meine Stimme bekommen, aber sie hätten doch wenigstens drum kämpfen können. Wenn man Organisation im kleinen schön nich hinbekommt, wie solls dann im Studierendenparlament laufen?

Tschausen
Nichtkaffetrinker-Butzen


Anspieltipp:
D-Flame - Teerinmeinenadern feat. Spezializtz



P.S.: Ich hoffe der Eintrag ergibt ein wenig Sinn.